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"Baumstarke" Schüler belohnt (Landeszeitung für die Lüneburger Heide, 12.7.2008) Landwirtschaftsminister zeichnet Projekt der Schule an der Schaperdrift aus
lz Hannover/Lüneburg. Die Schülerfirma "Baumstark" der Lüneburger Schule an der Schaperdrift ist jetzt in Hannover von Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen ausgezeichnet worden. Die Schüler gewannen einen von fünf Preisen beim landesweiten Schulwettbewerb "Wald-Ideen-Reichtum gesucht". Als Belohnung gab's eine Forscherausrüstung für den Wald im Wert von 500 Euro.
Die jugendlichen Forscher waren durch den Verein Waldwert dazu aufgerufen, den Wald in ihrer unmittelbaren Umgebung aufzusuchen und ihn als vielschichtiges Ökosystem als Bildungsanlass in der Schule zu nutzen. Der Verein war von Frank Corleis vom Schulbiologie- und Umweltbildungszentrum (Schubz) vor gut einem Jahr mitgegründet worden.
26 Schulklassen der fünften bis neunten Jahrgangsstufe stellten im Landwirtschaftsministerium ihre Arbeiten vor. Die Projekte beschäftigten sich mit den Themen Energie und Recycling, umweltgerechte Produktion und Vermarktung sowie Schutz des Waldes. Die Schaperdrift-Schüler verarbeiten Holz aus dem Lüneburger Stadtwald zu Nistkästen und Baumstammöfen, die sie selbst erfolgreich vermarkten.
Der Wald als Klassenraum Klasse des Gymnasiums "In der-Wüste" bei Landeswettbewerb erfolgreich
slot OSNABRÜCK. Beim landesweiten Schulwettbewerb "Wald-Ideen-Reichtum gesucht" ist die Klasse 9Fll des Gymnasiums "In der Wüste" für ihr Engagement geehrt worden. Teilgenommen hatten insgesamt 30 Klassen der Sekundarstufe I aus ganz Niedersachsen. "Wald-Ideen-Reichtum gesucht" ist ein umfangreiches Projekt des Vereins Waldwert, das nach zweijähriger Planung umgesetzt wurde. Initiiert wurde das Ganze durch die' Unterstützung vieler Institutionen. So arbeiteten an der Verwirklichung der Nationalpark Harz, das Umweltzentrum Hollen, das Regionale Umweltbildungszentrum Reinhausen, das Schulbiologie- und Umweltbildungszentrum Lüneburg sowie das Umweltzentrum Noller Schlucht mit. Ideenreichtum Vorgabe des Wettbewerbs war es, das Thema Wald aus verschiedenen Perspektiven vorzustellen. Gesucht wurden ideenreiche Projekte, die während der Schulzeit zwischen Mitte April und Mitte Juni durchgeführt wurden. "Waldbezogene Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) nennt Waldwert die Zielsetzung. Diese "Nachhaltigkeit" wurde in den einzelnen Klassen umgesetzt. Die 9Fl 1 bildete unter der Leitung ihres Geografielehrers Gisbert Doepke sechs Arbeitsgruppen und ging das Thema von verschiedenen Seiten an. Dabei kamen sehr viele interessante Ideen zum Vorschein. Darüber hinaus unternahm die Klasse mehrere Exkursionen. Zunächst ging es in den Wald, danach in ein Sägewerk und zum Schluss in einen Baumarkt. Die Ausflüge ermöglichten den jugendlichen einen Einblick in die ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte eines Waldes. Torwand aus Holz Eine der Gruppen beschäftigte sich mit der Verarbeitung von Holz. Dabei fertigten die Schülerinnen und Schüler mehrere Kisten für ihre Bücher, ein Projektdokumentationsbuch aus Holz sowie eine Torwand an, die der ganzen Schule zugutekommt. Andere befassten sich mit der Thematik "Medizin aus dem Wald". Hierbei ging es darum, den Wert des ökologischen Systems eines Waldes für unsere Gesundheit zu beleuchten. Das gute Abschneiden beim Wettbewerb führen die Schüler darauf zurück, dass sie erfolgreich Theorie und Praxis verknüpft hätten. Weil sie nicht allein durch Kopfarbeit, sondern auch mit ihrer Hände Arbeit gelernt hätten, sei die Motivation so hoch gewesen. Immerhin fanden die meisten Aktionen für den Wettbewerb außerhalb des Unterrichts statt. Nach Ansicht von Gisbert Doepke war die Gruppenarbeit eine "hervorragende" sowie "sehr wichtige" Lernmethode für die Schüler. Sie mussten gemeinsam Ideen erarbeiten, Lösungen finden und unter Zeitdruck Ergebnisse präsentieren. "Dies ist eine mit Blick auf die Zukunft enorm wichtige Eigenschaft. Deshalb ist es umso wichtiger, dies den Kindern früh beizubringen", fügte der Schulleiter Christoph Schüring an. Das wichtigste Ergebnis aber sei, dass die Schüler nun ihre Umwelt und die Natur in einem anderen Licht betrachteten.
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