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Seite 1 von 7 WaldprojektProjekt-Präsentation - PDF 5,4 MB Lehrer-Projektbericht ![]() Aufbauend auf unseren Erfahrungen im Projekt Schülerwälder der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – wir haben dabei im Rahmenthema "Pflanzen in unserem Leben" (1. Quartal des 5. Jgs.) einen Schülerwald im Fuhrberger Forst angelegt und 750 Rotbuchen gepflanzt sowie den praktischen Kenntnissen aus dem Lernzirkel Holzbearbeitung (AWT, 2. Quartal des 5. Jgs.) hatten die Schüler viele tolle Ideen, die im mind-mapping Verfahren (s. Anl.) gesammelt, diskutiert und vorgeplant wurden. Die mind-map ist Bestandteil unserer Präsentation und wird im Folgenden kurz ausgeführt. Da wir die vielen verschiedenen Ideen der Kinder nicht allein umsetzen konnten, wurden außerschulische Kooperationspartner und Lernorte gesucht und auch gefunden. So brauchten wir die Genehmigung und Mitarbeit der Eltern für das "Übernachten im Wald", die Kooperation von Förstern und Forstwirten für das Bauen eines Wildtierbeobachtungsstandes, eine Nachtwanderung durch den Wald, eine Kinderwaldrallye, u.v.a.m.. Viele Ideen ließen sich schlecht im Schulgebäude umsetzen, deshalb beschlossen wir, die Landheimfahrt in ein Jugendwaldheim zu machen. Für dieses Vorhaben konnten wir auch alle anderen Schüler und Lehrer des 5. Jahrgangs begeistern, so dass schließlich alle 5. Klassen ihre Landheimaufenthalte in einem Jugendwaldheim durchführten und begeistert zurück kamen. Für einige Projektideen waren Fachkompetenzen und Lernorte in der Region Hannover nötig und so fuhren wir gemeinsam zum RUZ Gehegeschule im Saupark Springe und lernten dort unter fachkundiger Leitung von Frau Tripke vieles über Waldtiere, speziell über das Waldtier des Jahres, den Wisent. Für das Sammeln, Bestimmen und Verarbeiten von Waldpflanzen zu Speisen war die Kooperation mit dem Schulbiologiezentrum Hannover überaus hilfreich. Mit viel Engagement und großem Wissen stand dort Frau Süllow unseren 9 selbsternannten "Kräuterhexen" unter Leitung der Kollegin Frau Dr. Pausch zur Seite und es entstand ein wundervolles Rezeptbuch für die Herstellung von Speisen aus Waldpflanzen. An jedem Projektnachmittag wurde ein Rezept ausprobiert und allen anderen Schülern der Klasse zur Verkostung gereicht. Eine andere Kleingruppe plante mit unserem Unterrichtshelfer Lennart Ahrberg ein "Totholzprojekt" in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Resse, das der Schulöffentlichkeit beim nächsten Tag der offenen Tür und beim Jahrgangstreffen des 5. Jahrgangs vorgestellt wird. Mitte Mai haben wir begonnen, die gewonnenen Erkenntnisse auch für die Schule nutzbar zu machen und in die Praxis umzusetzen. Es entsteht ein "geobotanischer Schulgarten", in dem die Landschaftszonen Niedersachsens vom Harz über das Weser- und Leinebergland, die Moore und Seen bis hin zur Lüneburger Heide geologisch und botanisch nachgebaut werden. Die finanziellen Mittel für viele Tonnen Sand und Gestein, sowie die charakteristischen Zeigerpflanzen wurden in Zusammenarbeit mit dem Förderverein bei einer Stiftung beantragt und sind inzwischen auch bewilligt. Möglich wurde die Durchführung und Dokumentation dieses Großprojekt nur durch die Mitarbeit des Geologen a.D. Dr. Burgath und des Elektronikmeisters a.D. K. Kritten. Erste Naturschutzerfolge haben sich im Schulgarten bereits eingestellt und die Motivation der Kinder für ihr Handeln weiter befördert. So brüten in unseren Nistkästen die Kohlmeisen und Rotkehlchen und die wilden Bienen haben ihre Nisthilfen akzeptiert. Es war und ist viel Arbeit, die aber durch motivierte Schüler und Kooperationspartner belohnt wird. |





