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Rinteln (Pestalozzischule)

Durchführung
Die SchülerInnen hatten die Aufgabe, Markierungspunkte zu gestalten, die während des Orientierungslaufes diejenigen Punkte sind, an denen alle bestimmte Aufgaben zu lösen hatten.
Folgende Figuren wurden gebaut/bemalt/vorbereitet:

1.
Waldgnome: aus Baumstämmen wurden einfache Figuren geformt; die schräge Schnittfläche sollte das Gesicht sein.

2.
Waldschilder: Tafeln mit dem Bezug zum Wald sollen in Bäume/Sträucher gehängt werden. Diese "Hinweis"-Tafeln sollen den Bezug zum Wald herstellen und verdeutlichen, was für die Schüler/Schülerinnen wichtig ist.

3.
Phantasietiere: Es wurden keine Vorgaben gemacht; die SchülerInnen wollten aus Holzrestbeständen kreativ Phantasietiere gestalten.

4.
Köpfe: Aus Luftballons – die Technik war den Schülern/Innen bekannt – wollten sie mit einfachsten Mitteln Köpfe herstellen, die – auf Holzstangen gesteckt – sich in den Wald integrieren sollten.

Alle Ideen wurden gemeinsam erarbeitet und es wurde darauf geachtet, dass alle mit dem bereits Erlernten die Aufgabe bewältigen konnten. Oft ergab es sich, dass mehrere an einem Projekt arbeiteten und gemeinsam eine Lösung fanden.
Dem Lehrer war wichtig, dass die SchülerInnen eine Beziehung zum Wald, die bislang fast nicht vorhanden war, aufgebaut wurde. Diese Intention verdeutlichen besonders die Wald“schilder“.

Gesamtreflexion
Die Projektteilnahme unserer Schule als Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen stellte das Kollegium und die mitarbeitenden Schülerinnen und Schüler vor eine große Herausforderung. Es sollen an dieser Stelle markante Punkte herausgegriffen werden, die den Erfolg des Projektes, aber auch Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen können.

BNE
Die Projektgruppen haben die oben genannten Zielstellungen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auf einem für diese Schulform angemessenem Niveau größtenteils erreicht. Viele Kompetenzen sind für diese Schülerschaft jedoch zu komplex und vielschichtig, so dass immer nur einzelne Teilkompetenzen gefördert werden konnten, wie auch schon in den Lernzielen zur Projektbeschreibung deutlich wurde.

Interdisziplinäre Auseinadersetzung mit der Thematik
Durch eine von Anfang an fächerübergreifende Anlegung des Themas, die die Handlungsorientierung sowie Schülerrelevanz in den Vordergrund rückte, konnte das gewählte Thema von den Lerngruppen gut auf- und angenommen werden. Fachliche Lernziele wurden in Biologie, Erdkunde, Sport, Textiles Gestalten, Kunst und Werken verfolgt und erreicht. Dies war allerdings nur durch eine drastische Reduzierung der Anforderungen und eine konsequente Umsetzung pädagogischer und didaktischer Konsequenzen möglich. Für zukünftige Projekte dieser Art könnte der sachliche Umfang von Anfang an reduziert werden, um Wissen tiefer gehend erarbeiten und festigen zu können.

"Wettkampfbedingungen"

Durch die unvorhersehbare Verschiebung unseres Waldaktionstages, der Erfolge und Schwächen in der Planung gezeigt hätte, sind ausführliche Beschreibungen hier leider nicht möglich. Sobald der Aktionstag durchgeführt werden konnte, werden diese nachgereicht.
Ein geforderter Bericht der Klassen ist in der angeforderten Form für unsere Schülerschaft nicht möglich. Es wurden somit Formen gesucht, die Schülerinnen und Schüler auf unterstützende Weise zum Einen die Projektwoche reflektieren lassen und sie zum Anderen an der Erstellung dieser Projektmappe teilhaben lassen:
> Im Anhang befinden sich ausgewählte handschriftliche "Reflexions-blitzlichter", die wichtige Lernerfolge und organisatorische Bedingungen widerspiegeln,
> weiterhin befinden sich in der Dokumentation des Projektes von den Klassen ausgewählte Fotos, die eigenständig mit Bildunterschriften versehen worden sind und
> die "künstlerische" Gestaltung des Anhangs wurde von den Schülerinnen und Schülern durchgeführt.