| Rinteln (Pestalozzischule) |
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Seite 1 von 7 Projekt "Wozu Wald?" der Klasse 8 und Projekt "Wald und Kunst" der Kunst-AG Projekt-Dokumentation - PDF 1,3 MB
![]() 2. Projekt Wozu Wald? der Klasse 8 Die Ausgangslage der Klasse Das Projekt "Wozu Wald?" wurde mit der Klasse 8 der Pestalozzischule Rinteln, Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen durchgeführt und von den Lehrkräften Frau Heinemann und Frau Reuschel begleitet. Bevor näher auf den Verlauf des Projektes eingegangen werden soll, muss die spezielle Ausgangslage für dieses Projekt an einer Förderschule Lernen herausgestellt werden. Viele Schülerinnen und Schüler kennen den Wald trotz der ländlichen Umgebung Rintelns nicht aus dem eigenen Erleben, hatten bis jetzt wenig Kontakt mit diesem Ökosystem und zeigten daher auch ein sehr geringes Wissen über den Wald. Ein Projekt zu diesem Themengebiet musste daher an basalen Erlebnisstrukturen anknüpfen, damit sich ein Lernerfolg im Sinne des nachhaltigen Lernens entwickeln kann. Die wenig vorhandenen Berührungspunkte mit dem Wald wurden daher aufgegriffen und als Anhaltspunkt für den Start des Projektes genommen. Das Projektthema Das Projektthema "Wozu Wald?" entstand somit kontextgebunden aus der anfänglichen Auseinandersetzung der Klasse mit dem Themenkomplex Wald. Dabei stellten sie genau diese Frage und schnell wurde klar, dass sie erst einmal hierauf Antworten brauchten. Da über eine solch grundlegende Fragestellung viele Ziele einer Bildung für nachhaltige Entwicklung erreicht werden können, entschieden wir uns dieses Thema für eine anstehende Projektwoche auszuarbeiten. Dabei wurde das Thema "Wozu Wald?" auf sechs Teilsaspekte reduziert: - Wozu Wald? Der Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen - Wozu Wald? Der Wald als Klimaschutz - Wozu Wald? Der Wald als Wasserspeicher - Wozu Wald? Der Wald als Holzlieferant - Wozu Wald? Der Wald als Erholungsraum für Menschen - Wozu Wald? Der Wald als Sportstätte für Menschen Jeder dieser Teilaspekte greift Funktionen des Waldes auf, die unserer Schülerinnen und Schüler kennen und schätzen lernen sollten, um den Wald im Sinne nachhaltiger Bildung als schützenswert einzustufen. So wurde der erste Teilaspekt zum Einen als erfahrbare und bekannteste Bedeutung des Waldes genutzt, um einen thematischen Einstieg in das Projekt zu erlangen. Zum anderen sollten sich an ihm die weiteren Aspekte sinnlogisch anknüpfen und ein breites Wissen zugrunde legen. Mit dem letzten Teilaspekt wurde eine methodische Möglichkeit gefunden, die Inhalte miteinander zu verknüpfen, sie erfahrbar zu machen und sie einer größeren Öffentlichkeit (hier: der ganzen Schule) anzubieten. |





