| Lingen (Marienschule) |
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Seite 3 von 3 konkrete Umsetzung 15.04.08 Wir trafen uns das erste Mal nach der 6. Stunde in der Klasse. Als wir die Idee vom Projekt gehört haben, konnten wir uns noch nicht so viel vorstellen, doch mit den ersten Vorschlägen und den ersten Ideen wuchs unser Interesse daran . Wir stellten 3 Gruppen zusammen: Schreiber, Zeichner und Materialbesorger. Außerdem wurde noch eine Projektleiterin gewählt. Wir diskutierten über die Bedeutung des Waldes allgemein und in unserer Region speziell. Dabei kam der Punkt auf, dass für eine Umgehungstrasse eine größere Waldfläche im Altenlingener Wald gerodet werden soll - eine Trasse für Autos. Das Auto ein bequemes Fortbewegungsmittel, welches unseren Wald zerstört. Somit lag es nahe ein Holz –Auto mit vielen Sitzmöglichkeiten zu bauen, um den Schulhof zu verschönern. Dabei sollte das Holz möglichst von den Flächen kommen, die später gerodet werden sollen. 22.04.08 Vier Schüler erkundeten den Schulhof, um einen guten Platz für das Auto zu finden. Dafür nahmen sie einen kleinen Sandsack um die Größe und die Form vom Auto darzustellen. Die anderen Schüler machten eine Skizze vom Auto, und entschieden welches Maß und welche Form das Auto haben sollte. Wir sammelten Ideen wie das Auto aussehen soll, ob es ein Dach haben soll oder ob das Dach schräg sein soll. Wir entschieden uns dann aber doch dafür kein Dach zu verwenden. 20.05. 08 Ein Teil der Klasse ist dabei das Holz vorzubereiten. Sie müssen es von der Rinde entfernen, damit es besser trocknen kann. Dabei hilft wieder Herr Schmidt. Der Rest der Klasse schreibt weiter an der Projektmappe. Mit Unterstützung von Herrn Röhlmann wird das Deckblatt fertiggestellt, das Projekttagebuch weiter geschrieben und die handschriftlichen Texte mit Hilfe des Computers fertiggemacht. 03.06.08 Herr Röhlmann hat uns heute gesagt, dass wir am 04.06.08 einen ganzen Tag an dem Projekt arbeiten wollen. Keine Schule!!! Wir müssen noch eine ganze Menge dafür vorbereiten und legen Teams fest: Team 1: Bearbeitung der Bänke: Marius, Florian, Artur, Sabrina, Carl-Philip Team 2: Hobeln des Holzes: Ellen, Dennis, Viktor, Jana, Vivienne, Tamara, Lucas Team 3: Helfer: Medina, Elena, Vanessa, Jaqueline, Jasmin Welche Materialien müssen noch besorgt werden? Haben wir alle Maschinen in der Schule? Dennis kennt jemanden in einer großen Zimmereifirma in Brögbern und fragt dort nach, ob wir Maschinen für die Holzbearbeitung bekommen können. Wir brauchen einen großen Hobel, eine Ständerbohrmaschine und eine große Handkreissäge. Herr Röhlmann holt die Maschinen noch heute ab. Herr Schmidt macht den Vorschlag, noch weitere erfahrene Senioren um Hilfe zu bitten. Die Klasse stimmt diesem zu. So können wir Herrn Bokeloh und Herrn Saracin dafür gewinnen mitzuhelfen. Zum Schluss fahren wir noch das Holz an die Stelle, wo das Auto gebaut werden soll. 10.06.08 Herr Röhlmann hat seine Mathestunde dafür freigegeben, um an dem Projekt weiterzuarbeiten. Heute wollen wir fertig werden, da es der letzte Projekttag ist. Die drei Senioren sind auch wieder mit dabei. Heute geht es um das Zusammensetzen der vorbereiteten Stämme und das endgültige Aufstellen des Autos. Gespannt warten wir auf das Gesamtbild und freuen uns sehr, als wir endlich darin Platz nehmen können. Wir haben zu Beginn nicht daran geglaubt dass wir es schaffen können, doch jetzt ist alles fertig. Die Projektmappe muss jetzt noch überarbeitet werden. Ausblick in die Zukunft Jetzt, nachdem wir unser "Baumomobil" fertiggestellt haben, wollen wir einen kleinen Ausblick in die Zukunft wagen. Direkt am nächsten Tag wird das Auto von den Schülern der Marienschule in Besitz genommen. Wir stehen als Klasse H7b dabei und können viel über unser Projekt erzählen. Herr Röhlmann bietet ab dem nächstem Schuljahr eine "Wald-AG" an. Diese kann dazu genutzt werden, weitere Materialien für die Verschönerung unseres Schulhofes zu besorgen. So wollen wir langsam durch verschiedene Projekte in unterschiedlichen Klassen den Wald in verschiedenster Form auf unseren Schulhof bringen. So wäre es denkbar, einen Baum (Weide) in die Mitte des Autos zu setzen, um später die austreibenden Äste als "Windsegel" zu nutzen, als alternative Energie zum Antreiben von Autos. Vielleicht schaffen wir es so, das Bewusstsein für die Bedeutung des Waldes bei allen Schülern zu wecken und ihnen gleichzeitig einen schönen Schulhof zu schaffen. Wir haben durch dieses Projekt Vieles gelernt, was wir gut können und was weniger gut und die Klassengemeinschaft verbessert. Lucas hat durch das Projekt eventuell sogar seinen zukünftigen Beruf erkannt. Er möchte in die Holzbearbeitung einsteigen und wird hier sehr von Herrn Bokeloh (Zimmermeister) unterstützt. |




