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Lingen (Marienschule)

Das "Baumomobil"
Projektbeschreibung Lehrkraft - PDF 6 MB
Projekttagebuch - PDF 5 MB


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Unsere Hauptschulklasse H7b der Marienschule Lingen besteht aus 17 Schülern, 10 Mädchen und 7 Jungen.
Wir kommen aus dem naturnahen, landwirtschaftlich geprägten südlichen Emsland, wachsen z.T. in landwirtschaftlichen Betrieben auf und erfahren gerade aktuell, wie vor Ort radikal Wälder gerodet werden.
Neubaugebiete, Verkehrstrassen und Industrieansiedlungen sollen entstehen und so muss der Wald weichen.
Sein Wert für uns heute und die nachfolgenden Generationen wird nicht erkannt und als schützenswert empfunden.
Das wollten wir nicht widerspruchslos hinnehmen. So haben wir uns entschlossen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen, für den Wald einzutreten und ihm ein Mahnmal zu setzen:

Das Baumomobil
Mahnmal als Bewusstwerdung braucht Öffentlichkeit, vor allem uns als junge Leute, da in diesen Händen die Verantwortung für die Zukunft liegt.

Vom Schulgarten zum "Naturnahen Schulgelände"

Im 17. Jahrhundert forderte der Pädagoge J.A. Comenius bereits "einen Garten, in den man sie (die Schüler) ab und zu schicken soll, dass sie sich auch am Anblick der Bäume, Blumen und Gräser erfreuen" Zunächst jedoch lieferten diese Gärten nur das Anschauungsmaterial für den Biologieunterricht, die Schüler hatten mit der Gartenarbeit nichts zu tun.
Das änderte sich erst, als in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Arbeit im Schul -garten wichtig wurde, um den ganzen Menschen zu formen, ihm Ausdauer, Pünktlichkeit und einen gesunden Lebensstil beizubringen.
Bis 1945 wurde dieses Schulgelände dann als  "Turn – und Appellplatz"genutzt. Alles das, was einen Garten ausmacht, hätte gestört.
Seit 1980 etwa bemühen sich Schüler, Eltern und Lehrer zu zeigen, wie verantwortungsbewusst mit Natur und Umwelt umgegangen werden muss. Dazu haben sie die Natur auf das gesamte Schulgelände geholt und nutzen es als Spielfläche, Forschungslabor oder Wirtschaftsstandort.

Schulgeländeerkundung

Um zu erfahren, wie wir uns unseren Schulhof vorstellen können, haben wir zu Beginn einen Fragebogen ausgefüllt. Wie die Umfrage ergeben hat, liegt der Schwerpunkt neben dem Wunsch, mal ohne die Lehrer was machen zu können, darin, einen Ort zu schaffen, an dem man Musik hören, Schulaufgaben machen oder auch mal mit anderen in Ruhe reden kann.
Diese Auswertung haben wir uns als Hilfestellung genommen und anschließend weiter überlegt, wie so etwas aussehen sollte. Das Ergebnis der Überlegung ist ein Auto ohne Dach geworden - "Das Baumobil"