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Duderstadt (St. Ursula Schule)

Donnerstag: Jagd heute
Auf einem Rundgang im Wald entlang dreier Module lernen die Schülerinnen und Schüler einen Jäger und einen Förster kennen. Ein Biologe erläutert ihnen charakteristische Verhaltensweisen des Rehs in seinem Lebensraum. Im Mittelpunkt des Tages steht, den Schülerinnen und Schüler erlebbar zu machen, aus welchen Motivationen heutezutage Jagd betrieben wird. Sie lernen, zeigenössische Jagd aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Modul 1: Warum ich zur Jagd gehe – Jäger Axel Kerschnitzky und sein Hund Eduard im Wald

Der Jäger stellt sich den Schülern und seinen Jagdhund vor. Mit ein paar Übungen demonstriert er den Kindern die enge Bindung und Freundschaft zu seinem Hund. Die Schüler dürfen den Hund versuchen abzulenken und erfahren, dass Edi sehr stark auf die Zusammenarbeit mit seinem Jäger fixiert ist. Den Schülern wird die tiefe Freude des Jägers vermittelt, so intensiv mit seinem Hund zusammenzuarbeiten. Nachdem Edi noch eine Fährte ausgearbeitet hat, geht der Jäger mit den Kindern zu einem Weg und schickt sie mit dem Suchauftrag, Tiere zu entdecken ca. 100 m entlang eines Weges. Dort sind abseits im Wald verschiedene naturgetreue Silhouetten heimischer Wildarten versteckt. Am Ende wird verglichen, wer welche Tiere entdeckt hat. Der Jägr erzählt zu jedem Tier sein schönstes Jagderlebnis. Die Schüler erkennen, dass der Jagd aus Leidenschaft und Freude zur Jagd geht.

Modul 2: Das Reh, ein Feinschmecker – Burkhard Verch vom RUZ Reinhausen
An der Station werden spielerisch zwei Verhaltensweisen des Rehs vorgestellt (Das Reh als Feinschmecker mit sehr differenzierter Nahrungswahl und das Reh als Wald- und Gebüschbewohner mit speziellem Flucht- und Versteckverhalten). Die Schülerinnen und Schüler erproben spielerisch verschiedene Eigenschaften des Rehs und erlangen so ein breiteres und differenziertes Bild von der Lebensweise des Rehs. Je nach dem, ob sie schon vorher andere Module des Rundgangs aufgesucht haben, können die Verhaltensweisen bei der Reflexion der Spiels unterschiedlich vertieft werden.

Modul 3: Den Wald schützen – Henning Freiesleben von der Revierförsterei Sattenhausen

Der Förster stellt den Schülern ein zentrales Problem der nachhaltigen Waldbewirtschaftung, den Waldschutz durch Jagd vor. Der Förster zeigt aktuelle Schäden und ältere Schäden an Jungbäumen und erklärt, warum er Rehe bejagt.  Die Schüler werden aktiv am Waldschutz beteiligt, indem sie Fegeschützer an Bergahörnern klemmen. Er stellt ihnen in Aussicht zu einem späteren Zeitpunkt, die Fläche erneut aufzusuchen, um ihnen die längerfristige Bedeutung ihres Handelns klar zu machen.

Abschluss mit allen: gemeinsames Grillen auf dem Reitgestüt Stephan