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Groß Ilsede (GHS)

In den nächsten 3 Stunden wurde die Ausstellung aufgebaut und eine Einladung für die 5. Klassen angefertigt. Unser Biologieraum wurde so gestaltet, dass die Tische in einer U-Form standen. Die Schüler stellten ihrer Mikroskope auf und legten das passende Untersuchungsmaterial bereit (tote Insekten und Blätter).
Sie suchten einen Platz für die Weinberg¬schnecken und legten die Rasierklinge bereit, über die die Schnecken kriechen mussten.     

In einem Aquarium wurde der Lebensraum eines Frosches nachgestellt, wobei ein Plastikfrosch als Ersatz diente. Ferner entdeckten die Schüler ein Froschskelett in unserer Lehrmittelsammlung, welches hervorragend zu ihrer Zeichnung zum Knochaufbau des Frosches passte.
 
Die Gipsabdrücke von den Tierspuren wurden in einem Schaukasten mit schwarzer Pappe gelegt. Die Plakate in Position gebracht und noch einmal durchgesprochen, was man die anderen Schülern mithilfe der Plakate sagen wollte.
Die Pflanzengruppe baute ihre Versuche auf und war froh, dass sich die Blüten und Blätter rechtzeitig verfärbt hatten. Dies war der Beweis, dass „Pflanzen das Wasser durch den Stängel in ihre Blätter hochziehen“.

Präsentation
Die Schüler der 5. Klasse gingen in der 13. Stunde von Tisch zu Tisch und ließen sich die Exponate von den Sechsklässlern erklären. Hier war unser Projekt nun fast abgeschlossen. Meine Schüler wurden von mir hinsichtlich ihres Arbeitseinsatzes bewertet, die Poster und die Darbietung ihrer Exponate wurden ebenfalls benotet.
         
Fazit: Das Projekt hat sehr viel mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant. Dennoch haben wir viel daraus gelernt. Ich als Lehrerin werde nun öfter meiner Klasse den Auftrag geben, einer anderen Klasse etwas zu präsentieren, denn diese Methode motiviert die Schüler sehr, das Gelernte zu speichern und abzurufen. Man möchte sich ja auch nicht vor einer jüngeren Klasse blamieren. Außerdem erhalten die jüngeren Schüler einen Einblick, was sie im nächsten Jahr lernen werden und so wird ihre Neugier geweckt.
 
Zusammenfassung
Die Nachhaltigkeit liegt für mich darin, dass das Thema „Wald“ aufgrund unserer geografischen Lage fest in unserem Schulinternen Arbeitsplan verankert ist. Die Ausstellungsexponate können teilweise wieder benutzt werden. Mit unserem Werklehrer wurden Schautafeln erstellt, auf denen die Poster präsentiert werden können und sogar im Wald aufgestellt werden können, weil sie durch Plexiglas geschützt werden.
Wobei natürlich die Weinbergschnecken jedes Jahr neu gesammelt werden müssen und die Ausbeute auch von der Feuchtigkeit abhängt. Ebenso hätten wir Kaulquappen nehmen können, nur waren die schon zu weit entwickelt, sodass wir keine Tiere mehr ins Becken setzen konnten.