| Groß Ilsede (GHS) |
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Seite 1 von 4 Waldprojekt: "Wir stellen euch unseren Wald vor"Projekt-Dokumentation - PDF 1,3 MB
Einleitung ![]() Sie haben sich ohne Hilfe der Lehrerin die Aufgaben der einzelnen Gruppen überlegt: Welche Tiere / Pflanzen stellen wir vor? Welche Versuche führen wir vor? Was interessiert die 5. Klassen? Was können wir den Förster fragen? Sie haben Fotos gemacht. Diese wurden von mir in den Lehrerbeitrag eingefügt, um die Arbeit der Klasse visuell darzustellen. Da es sich um eine 6. Hauptschulklasse handelt, fällt der schriftliche Schülerbeitrag etwas kürzer aus. Das Interview mit dem Förster wurde selbstständig durchgeführt und abgetippt. Ausblick: Die erstellten Poster sollen auf selbst gebaute Schautafel gebracht werden und im Wald aufgestellt werden. Diese Aufgabe ist jedoch noch nicht abgeschlossen und wird im nächsten Schuljahr vollendet. Anmerkung: der Schwerpunkt bei unserem Projekt liegt vor allem darauf, dass sich die Schüler möglichst viele verschiedene „Methoden“ aneignen. Da dieser Begriff mit unterschiedlichen Vorstellungen besetzt ist, möchte ich meine Definition kurz erläutern. Methoden im naturwissenschaftlichen Unterricht bedeuten für mich, dass sie den Lernenden helfen sollen, „Aufgaben zu bewältigen, Lösungen zu finden und dabei Neues zu lernen“. Da auch in dem neuen Kerncurriculum für Biologie viel Wert auf prozessbezogene Kompetenzen gelegt wird, ist es umso wichtiger, den Schülern eine Bandbreite von mehreren Methoden anzubieten. Wobei nicht jeder Schüler in diesem Projekt die gleichen Methoden anwenden wird. Denn in jeder Gruppe wird das Thema „Gr. Ilseder Wald“ anders angegangen. Die Jugendlichen sollen „selbst aktiv sein und ihr Lernen selbstständig organisieren“. Außerdem haben meine Schüler unterschiedliche Lernvoraussetzungen, sodass der eine mehr Anregung und Unterstützung meinerseits braucht und der andere weniger. Unterrichtstunden In der 1. Stunde der Unterrichtseinheit „Wald – Lebensräume für Tiere und Pflanzen“ überlegten sich die Schüler, was sie an diesem Thema am meisten reizen könnte. Schnell war man sich einig, dass der Wald vor ihrer Schule auf jeden Fall mit einbezogen werden sollte. Um sich ein wenig zu inspirieren, statteten wir dem Wald einen Besuch ab. Die Jugendlichen berichteten von ihren Erlebnissen im Wald und machten sich gegenseitig auf Besonderheiten aufmerksam. (Pass auf, da fängt das Moor an! Da fließt der Bach, in den ich neulich reingefallen bin. Hier war die Stelle, wo das tote Wildschwein lag.) Als wir im Klassenraum wieder angekommen waren, gab es zur nächsten Stunde die Hausaufgabe, ein Brainstorming zum Thema: Groß Ilseder Wald zu erstellen. In der 2. Stunde wurden die Gedanken der Schüler zum Thema „Gr. Ilseder Wald“ an der Tafel zu einem großen Brainstorming an die Tafel gebracht. Dies hat den Lernenden und auch mir als Lehrerin geholfen, dass aus der Unterrichtseinheit auch ein Projekt wird, das viele unterschiedliche Aufgaben bereithält. Es bildeten sich Gruppen, die die sich mit einem bestimmten Unterpunkt beschäftigen wollten. Außerdem schlug eine Schülerin vor, eine Ausstellung über den Wald zu organisieren. „Man könnte auch den Förster interviewen“, meinte ein Mitschüler. |





