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Rastede (KGS)

Umsiedlung eines Bienenvolkes in den Schlosspark Rastede
Projekt-Dokumentation - PDF 1,1 MB


Bericht der Lehrkraft
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Seit November 2007 betreue ich, Nicola Reershemius, die Imker AG der KGS Rastede. Ich bin von der Landwirtschaftskammer ausgebildete Imkerin und imkere das erste Jahr mit einem eigenen und zwei schuleigenen Bienenvölkern. Als Jungimkerin bin ich auf die Unterstützung erfahrender Imker angewiesen, die ich durch den Imkerverein Rastede, hauptsächlich durch den Vorsitzenden Herrn Günter Wassermann, erhalte. An der Imker AG der KGS Rastede nehmen Schüler aus allen drei Schulzweigen (HZ, RZ und GZ) teil. In diesem Schuljahr sind es 13 Schüler, von denen zwei aus dem Hauptschulzweig und elf aus dem Gymnasialzweig kommen. Durch die Imker AG sollen die Schüler für die Honigbienen und das Imkern begeistert werden und sowohl praktische wie auch theoretische Inhalte erlernen, so dass sie sich zutrauen ein Bienenvolk weitgehend selbstständig zu betreuen. Das Weitertragen der Begeisterung soll Personen in unmittelbarer Umgebung der Schüler auf das Imkern aufmerksam und neugierig machen. Dies soll zur Gewinnung von Neuimkern und der Vermehrung von Bienenvölkern beitragen. Ein besonderes Interesse gilt hierbei der Gewinnung von Jungimkern, da diese leider nicht sehr zahlreich vorhanden sind.
Meine Schüler und ich haben aufgrund von Mitteilungsverzögerungen der Schulleitung sehr spät von dem Projekt erfahren (drei Tage vor Schulungsbeginn), so dass zur Vorbereitung des Projekts meinerseits keine Zeit blieb. Somit bin ich den Anforderungen, die Schüler selbst das Projekt planen zu lassen in geforderter Weise nachgekommen. Ich habe meinen Schülern das Projekt vorgestellt und sie über Nachhaltigkeit informiert, woraufhin sie absolut begeistert waren. Meine anfänglichen Zweifel haben sich durch ihre Euphorie sofort verflüchtigt. Wir haben zusammen Ideen gesammelt, wie wir mit Hilfe unserer Honigbienen ein Projekt durchführen können, was sich möglichst nachhaltig auf den Wald auswirkt. Die Idee, unser Bienenvolk im Schlosspark aufzustellen, war recht schnell von den Schülern entwickelt. Die Frage, warum das Aufstellen eines Bienenvolkes im Schlosspark nachhaltig für den Wald ist, wurde arbeitsteilig in Gruppenarbeit mit Hilfe des Internets von den Schülern beantwortet. Hierbei entstand aufgrund von Zeitmangel gleichzeitig der Projektbericht.
Für die Umsetzung kam für uns nur der Schlosspark in Frage, weil es ein "Wald" sein musste, der sowohl zu Fuß als auch mit dem Auto erreichbar sein musste. Dieser stellte sich recht schnell als günstig heraus, weil der Großvater von einem meiner Schüler im Freundeskreis des Schlossparks aktiv ist und uns unterstützen konnte. Die Telefonate mit dem Vorsitzenden der Gemeinde Rastede wurden von den Schülern selbstständig geführt und der Standort "Kastanienallee" selbst begutachtet und ausgewählt, hierbei konnten sie auf ihr Vorwissen aus der AG zurückgreifen. Steine und Holzpalette zum Aufstellen des Bienenvolkes in geeigneter Höhe haben die Kinder mit Hilfe ihrer Eltern besorgt.