| Rastede (KGS) |
|
Seite 4 von 7 Projektbericht der Imker AG Die Imker AG stellt sich vor Die Imker-AG der KGS Rastede findet jeden Donnerstag für die 5. und 6. Klassen aller Schulzweige in der 7. und 8. Stunde statt. Sie besteht dieses Schuljahr aus 13 Schüler/innen (5 Jungen und 8 Mädchen) Letztes Jahr im Sommer hatten wir noch zwei Bienenvölker. Im Winter wurde das eine Bienenvolk von einer Darmkrankheit befallen was dazu geführt hat, dass sich die Varroamilbe im Bienenvolk stark vermehren konnte, daran ist eine Biene nach der anderen gestorben. Herr Wassermann, der Vorsitzende des Imkervereines Rastede hat mit Frau Reershemius einen Ableger von einem seiner Bienenvölker erzeugt. Jetzt sind es wieder zwei Bienenvölker, die wir mit der AG betreuen. Unsere Idee Wir nehmen an diesem Projekt teil, weil wir dem Wald und auch den Honigbienen helfen wollen. Unsere Idee ist es, einen Bienenstock im Schlosspark Rastede aufzustellen. Die Honigbienen werden dann im Schlosspark natürlich auch Nektar und Pollen als Nahrung für sich selbst sammeln, aber wichtiger ist es für den Wald, dass die Honigbienen viele Blütenpflanzen und Bäume im Schlosspark bestäuben, und damit dem Wald einen großen Dienst erweisen und die Weiterentwicklung der Pflanzen sichern. Außerdem wollen wir möglichst viel Werbung für die Imkerei machen und die Leute anregen sich auch mit Honigbienen zu beschäftigen und vielleicht sogar mal ein eigenes Volk zu halten. Bedeutung der Honigbiene Honigbienen sind für uns lebenswichtig. Sie bestäuben die Blüten, damit sich die Pflanzen vermehren können. Ohne die Honigbienen könnten sich bestimmte Pflanzen nicht fortpflanzen. Honigbienen sammeln für uns auch den Honig, indem sie von Blüte zu Blüte fliegen und den Nektar sammeln. Gleichzeitig nehmen sie Pollen der Pflanze mit und bestäuben diese, wenn in einer anderen Blüte die Pollen abfallen. Diese zwei Punkte sind sehr wichtig, am meisten der erste. Aus diesem Grund haben wir die Imker AG gewählt, beschäftigen uns mit diesen lebenswichtigen Honigbienen und nehmen an diesem Projekt teil. Warum sind die Honigbienen so nachhaltig für den Wald? Rund 80 % aller Bäume und Sträucher werden von Insekten bestäubt. Viele Baumarten investieren viel Energie in große, mit Nektar lockende Blüten. Die angelockten Bienen saugen den Nektar und fressen vom Pollen. Sie übertragen den Pollen aber gleichzeitig auch auf andere Pflanzen und bestäuben so deren Blüten. Deswegen tragen die Honigbienen zur Pflanzenvermehrung, zur Artenvielfalt und zur nachhaltigen Waldgesundheit bei. Bedeutung des Waldes für die Tiere Ganz besonders wichtig ist der Wald für die Tiere. Zum Beispiel für die Vögel. Ungefähr 240 Vogelarten leben in Deutschland. Vier Fünftel davon leben und bauen ihre Nester in unseren Wäldern. Wenn es keine Wälder mehr gäbe, dann wären die Überlebenschancen für die Vögel sehr gering, weil sie auch ihre Nahrung dort her holen und von den Zweigen ihre Nester bauen. Wenn man mal im Wald war hört man ziemlich viele Vogelgeräusche. Es leben auch noch andere Tiere im Wald wie zum Beispiel die Insekten. Die Insekten sind klein, trotzdem nützen sie dem Wald etwas und der Wald nützt ihnen viel. Manche Insekten stehen schon wegen ihrer hohen Seltenheit unter Naturschutz .Nimmt man jetzt den Hirschkäfer als Beispiel. Ihre Larven haben sie in abgestorbenen Bäumen. Würden die Bäume in unseren Wäldern nicht durch die Honigbiene bestäubt werden und könnten sich somit nicht fortpflanzen, gäbe es für unsere Vögel und Insekten keinen Lebensraum mehr. |




