| Göttingen (Freie Waldorfschule) |
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Seite 4 von 5 3. Projektphase: Wer nutzt heute den Wald? Warum ist der Wald für den Menschen lebenswichtig? Wie sieht ein "richtiger", nachhaltiger Umgang mit dem Wald aus? Was lehrt uns die Geschichte der Übernutzung des Waldes im 18. und 19. Jahrhundert für den Umgang mit fossilen Energieträgern? Welche Alternativen in Form von regenerativen Energien gibt es? Was für Möglichkeiten zur Einsparung von Energie haben wir? Diese Fragen wurden gemeinsam diskutiert. Die SchülerInnen stellten fest, dass heute viele Handwerke, die früher Holz oder besonders Holzkohle in großen Mengen verbrauchten, auf andere Energieträger (zunächst auf Kohle, dann auf Erdölprodukte) umgestiegen sind. Dass der Wald dennoch für die Menschen sehr wichtig ist, brachte ein Schüler aus seinem inneren Empfinden heraus auf die griffige Formulierung: “Wenn der Wald schrumpft, schrumpfen wir auch!“ Die SchülerInnen fanden heraus, dass es zur nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes erforderlich ist, für jeden gefällten Baum zwei – oder fünf? Nein, noch viel mehr! – Bäume zu pflanzen und nur soviel Holz zu nutzen, wie nachwachsen kann. Diese Forderungen waren allerdings erst durchsetzbar, als es Alternativen zu Holz als Energieträger gab. Erstaunt stellten sie fest, dass sich diese Entwicklung mit dem Wechsel von der Kohle zum Erdöl fast wiederholte. Und wie sieht ein nachhaltiger Umgang mit Erdöl aus? In diesem Vergleich erkannten die SchülerInnen, dass es eine nachhaltige Energieversorgung nur mit regenerativen Energien, die sie rasch zu nennen wussten, und unter Einsatz aller Energiespar-Potenziale geben kann. Sie hatten viele Ideen, wie jeder Einzelne zum Energiesparen beitragen kann, z.B. Heizverhalten und Raumtemperatur. Die SchülerInnen verfassten in Einzel- oder Partnerarbeit – z.T. daheim mit Buch- und Internetrecherche – kurze Aufsätze zu diesen Themen. |




