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Göttingen (Freie Waldorfschule)

Projekt-Abschluss:

Das Projekt schloss ab mit einem Test über das erworbene Wald-Wissen vor Ort, im Walde. An fünf Stationen waren Aufgaben zu erfüllen.
An Station 1 wurde während eines 5minütigen Schweigens der Focus der Beobachtung von der visuellen auf die akustische Ebene verlagert: Wie viele verschieden Vogelarten könnt ihr am Ruf unterscheiden?
Die Bestimmung von 5 Baumarten mit Schätzung des Alters und der Höhe gehörte ebenso dazu wie die Identifikation von 14 kleinen Teilen von Bäumen (von der Buchenknospenschuppe bis zum Fragment eines Eberschenblattes) durch Wiederfinden des Teiles in der Umgebung und Bestimmung der dazugehörigen Baumart.
Dann bekamen jede(r) Schüler(in) eine Baumart zugeteilt, von der so viele verschiedene Teile wie möglich zu sammeln waren, um daraus hinterher ein "Portrait" der Baumart auf einem DIN A 3 –Karton zu erstellen, das anschließend in der Klasse ausgehängt werden konnte.
Die letzte Station erforderte – von den SchülerInnen begeistert aufgenommen – einen höchst konzentrierten Gang entlang einem 20-m-Faden, um den herum mindestens 38 Spuren von Tieren zu finden waren (teils vor Ort gefunden, teils dort ausgelegt) sowie – gut versteckt – einige ausgestopfte Tiere und Vögel zu entdecken waren und der an einem großen Dachs- und Fuchsbau endete.
Zitat einer Schülerin: "Ich war oft im Wald und habe auch manches Lebewesen gesehen. Doch bei der Probe habe ich erst gemerkt, dass ich vieles übersehen habe. Die vielen Spuren, Lagerplätze und Bauten hätte ich alleine nur zum Teil bemerkt."
"Mit Hilfe des Theaterstücks wurde mir bewusst, wie sehr wir Menschen den Wald brauchen und wie schlimm es wäre, wenn wir ihn nicht hätten. Wir müssen achtsam mit ihm umgehen!"