| Liebenburg (HRS) |
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Seite 6 von 6 >> 2.3 Arbeit mit dem Portfolio Nachdem wir viele neue Erkenntnisse in und über den Wald gewonnen hatten, haben wir eine für uns neue Form des Arbeitens kennen gelernt. Zunächst haben wir einfach gesammelt, was wir alles bisher über den Wald gelernt haben oder bereits schon wussten. Dann bekamen wir die Aufgabe uns zu überlegen, was jeder Schüler für sich noch über den Wald wissen möchte. Jeder von uns entwickelte seine eigene Forscherfrage, die er nun in einem Zeitraum von 3 Wochen bearbeiten musste. Wir konnten je nach unseren Interessen eine Frage auswählen, die uns wirklich interessierte. Dann mussten wir jeder für sich mit der Beantwortung der Frage beginnen und uns überlegen, wie wir diese Antwort finden könnten. Unsere Lehrer standen unser immer mit Tipps zur Seite, aber ansonsten haben wir alle selbstständig gearbeitet und uns nur Hilfe geholt, wenn wir einfach nicht mehr weiterkamen. So haben wir mit Hilfe des Computers und des Internets, Büchern oder beim Förster und den Lehrern nachgefragt und unsere Informationen eingeholt. Das Portfolio nahm so immer mehr Gestalt an und es machte Spaß, einmal völlig frei an dem zu arbeiten, was einen interessierte und zu sehen, dass man die Frage letztendlich alleine beantworten konnte. Als das Portfolio fertig gestellt war, mussten wir es zunächst abgeben. Wir dachten, unsere Lehrer würden diese nun durcharbeiten. Aber dann bekam jeder von uns das Portfolio eines anderen Mitschülers und musste dann dessen Portfolio durcharbeiten und ihm eventuell Tipps zur Überarbeitung geben oder ihm sagen, wie gut wir seine Arbeit finden. Jeder von uns bekam dann noch Zeit, die Tipps eventuell in sein Portfolio einarbeiten zu können. Die Arbeit mit dem Portfolio hat uns sehr viel Spaß gemacht, obwohl es auch sehr viel Zeit gekostet hat, sich alles alleine heraussuchen zu müssen. Vor allen Dingen fanden wir es gut, dass wir alle Materialien, die es in der Schule gibt, wie zum Beispiel den Bodenkoffer oder aber auch die Computer uneingeschränkt benutzen konnten. Man konnte jederzeit in unseren Schulwald gehen, um Untersuchungen durchzuführen, aber auch um unseren Schulwald auf unterschiedliche Weise kennen zu lernen. Der Biologieunterricht war so interessant, weil wir uns alles genau in der Natur angucken konnten und ein genaues Beispiel, nämlich unseren Schulwald vor Augen hatten. So konnte man viele Dinge viel einfacher verstehen. |




