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Bleckede (RS)

Wie viel Holz wächst auf einem Waldstück von 10 qm?
Wir haben eine Pflanzenkarte gezeichnet, dazu haben wir einfache Symbole benutzt, um die verschiedenen Pflanzenarten zu unterscheiden.
Um den Holzertrag dieses Waldstückes zu errechnen haben wir den Umfang und die Höhe einiger Bäume gemessen. Diese Berechnung ist wichtig, weil man nur soviel Holz einschlagen sollte, als natürlich nachwachsen kann. Unsere Ergebnisse haben wir in einem Vortrag der Klasse präsentiert.

In einem Baumsteckbrief haben wir beschrieben, dass die einheimische Kiefer besonders anspruchslos ist. Sie wächst auf nährstoffarmen Sand – und Moorböden.
Sie ist frosthart und unempfindlich gegen Dürre. Hohe Kiefernbäume lassen mit ihren lockeren Baumkronen genügend Licht für die darunter wachsenden Pflanzen hindurch. Mit einem Messgerät haben wir Temperaturen, Lichtmenge und Luftfeuchtigkeit im Kiefernwald bestimmt. Unsere Messergebnisse:
Luftfeuchtigkeit 46%, Bodentemperatur 11,8° C, Lufttemperatur 15,9° C.

Die Ergebnisse der zwei Exkursionstage haben wir in Wandzeitungen, Aufsätzen und Kurzreferaten beschrieben.

Melina P. : " … Nachhaltigkeit ist z.B. wenn man soviel Bäume fällt, wie auch wieder nachwachsen können. Oder man pflanzt neue Bäume. Die Nachhaltigkeit ist wichtig für uns und den Wald. Wir brauchen Sauerstoff, den uns die Bäume und Pflanzen liefern. Würden wir den Wald abholzen, würden wir alle sterben. Auch die Tiere, die in den Bäumen leben, würden ohne Lebensraum sterben. Natürlich sollte man auch keinen Müll im Wald liegen lassen, somit schaden wir unsere Umwelt und uns selber. Wir sind auch wichtig für die Bäume. …."

Wiebke F.: " … Ich mag es, wenn die Vögel singen und den Geruch des Waldes. Der Wald wird immer mehr abgeholzt, was wird in 50 Jahren sein? Werden wir dann keinen Wald mehr haben? Wir brauchen doch die Bäume zum Leben! Ohne Bäume können die Vögel keine Nester bauen und andere Tiere können sich nicht mehr verstecken. Es würde ohne die Bäume auch keine Bücher mehr geben. Es gäbe kein Papier mehr. Auch könnten ohne Bäume keine Häuser mehr aus Holz gebaut werden…"

Wir haben darüber nachgedacht, wodurch die Lebewesen im Wald miteinander verbunden sind. In einem Spiel haben wir die Rollen der Tiere in dieser Vernetzung nachgestellt.
Dabei haben wir uns immer die Frage gestellt:
"Wer frisst wen? - Was passiert, wenn… ?"

Morgaine, B.: "Ich habe durch das Waldprojekt viele gute Sachen gelernt die ich vorher nicht wusste."

Wiebke, S.: "Dieses Projekt würde ich auch den anderen Schulen empfehlen, weil es spannend ist und man dazu lernen kann."

Nina, S.: "Es hat mir gut gefallen, dass wir in Gruppen gearbeitet haben. Man lernt viel miteinander."

Angelique, W.: "Mir würde es gefallen, wenn es noch mehr Knobelaufgaben gegeben hätte."

Thomas, L.: "Keine Schule. Und ab an die frische Luft!"

Jasmin, A.: "Das war toll, jede Gruppe konnte nach ihrem eigenen Plan selbständig arbeiten."

Philip, M.: "Mir haben die Messungen, die wir im Wald gemacht haben, am besten gefallen."

Mewes, A.: "Schön fand ich die Zusammenarbeit mit einem Förster. Mein Vorschlag für das nächste Projekt: Es wäre sinnvoll, auch die Experten aus dem Elbschloss einzuladen."