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Fachtagung RUZ Reinhausen |
1. Niedersächsische Fachtagung: Bildung für nachhaltige Entwicklung am Beispiel Wald
 Im Rahmen seiner 10-Jahresfeier veranstaltete das RUZ Reinhausen am 13. Juli 2007 in Abstimmung mit dem niedersächsischen Kultusministerium und den niedersächsischen Landesforsten das Workshop-Seminar "Bildung für nachhaltige Entwicklung am Beispiel Wald (Wald-BNE)". Das Seminar wurde in Kooperation mit dem Netzwerkverein WaldWert, der Georg-August-Universität Göttingen, der Koordinationsstelle Umweltbildung und Globales Lernen und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Niedersachsen durchgeführt.
Ziel war es, mit Fachleuten aus Wissenschaft, Waldpädagogik, Schulen und Regionalen Umweltbildungszentren neue Konzepte und Projekte zur Wald-BNE im Hinblick auf ihre Relevanz für den Unterricht und ihre Umsetzbarkeit in Schule zu diskutieren und methodisch-didaktisch zu hinterfragen. Bewusst interdisziplinär ausgerichtet, waren deshalb Lehrkräfte, Forstleute, RUZ-MitarbeiterInnen und HochschulverteterInnen gemeinsam eingeladen. Nach Grußworten von Otto Beck vom Niedersächsischen Forstamt Reinhausen und von Reinhard Ferchland aus der Betriebsleitung der Niedersächsichen Landesforsten eröffnete Dr. Jens Reißmann vom niedersächsischen Kultusministerium die Vortragsreihe mit seinem Referat über die schulischen Voraussetzungen und Möglichkeiten zur (Wald-)BNE. Anschließend wurde von Burkhard Verch (RUZ Reinhausen) und Hilde Silies (Felix-Klein –Gymnasium Göttingen) das praktische Oberstufenbeispiel „Eichenbänke für den Schulgarten“ vorgestellt. Sabina Eggert von der Georg-August-Universität Göttingen illustrierte das Konzept zur Bewertungskompetenz am Beispiel Wald. Die Fachtagung diente auch einer erstmaligen Präsentation des neu gegründeten Netzwerkes WaldWert, das sich zum Ziel gesetzt hat, die waldbezogene Nachhaltigkeitsbildung in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen durch Beratung, Fortbildungen, eigene Projektideen und Wissensvernetzung voran zu bringen. Eine weitere "Fachtagungs-Premiere" gab es durch die neue "NO Name"-Schülerfirma der Käthe-Kollwitz-Schule Göttingen, die den Tagungsgästen im Rahmen ihres ersten Catering-Großauftrages ein reichhaltiges und äußerst schmackhaftes Mittags-Büffet aus Bioprodukten servierte. Am Nachmittag fanden vier Workshops zur Wald-BNE parallel statt: Im Workshop 1, den Eva-Maria Kohlmann und Karin Schulze von der Koordinationsstelle Umweltbildung & Globales Lernen (KUGL) leiteten, ging es um Möglichkeiten zur Wald-BNE in der Grundschule. Als Workshop-Einführung diente ein allgemeiner Kurzvortrag zur BNE. Als Methode für die Workshop-Arbeit kam das "World-Café" zum Einsatz. In dem von Frank Corleis vom Schulbiologiezentrum Lüneburg moderierten Workshop 2 drehte sich Alles um nachhaltige Holz-Schülerfirmen. In Workshop 3 brachten Sabina Eggert von der Georg-August-Universität Göttingen und Inken Barford-Werner von der Goethe-Schule Einbeck den Teilnehmern konzeptionelle Ansätze zur Bewertungskompetenz am Beispiel Wald näher, indem sie die Frage aufwarfen, wie ein bestimmter Waldrand aus einer speziellen gesellschaftlichen Sicht heraus nachhaltig entwickelt werden sollte. Im Workshop 4, den Friedrich Gregorius von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Niedersachesn und Hilbert Grotelüschen vom RUZ Hollen gestalteten, standen die Umsetzungschancen für die Wald-BNE in den Sekundarstufen 1 und 2 im Mittelpunkt. Weitere Informationen: hier |